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Blutegeltherapie

Entzündungshemmend - Schmerzlindern - Durchblutungsfördernd

Tierwohl Rosa, Pferdephysiotherapie, Pferdeosteopathie, Hundephysiotherapie, Hundeosteopathie, Katzenosteopathie

Blutegeltherapie bei Tieren

Die Blutegeltherapie ist ein bewährtes naturheilkundliches Verfahren, das seit Jahrhunderten in der Human- und Tiermedizin eingesetzt wird.

Auch heute wird sie(wissenschaftlich begleitet) erfolgreich bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen angewendet.

Besonders bei Hunden und Pferden stellt sie eine wertvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung dar.

Was ist die Blutegeltherapie?

Bei der Blutegeltherapie werden medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis) gezielt an betroffenen Körperstellen angesetzt. Während des Saugvorgangs geben die Egel über ihren Speichel eine Vielzahl biologisch aktiver Substanzen in das Gewebe ab.

Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen:

  • Hirudin – hemmt die Blutgerinnung

  • Bdelline und Eglin – entzündungshemmend

  • Hyaluronidase – fördert die Durchlässigkeit des Gewebes

  • gefäßerweiternde und schmerzlindernde Substanzen

Welche Wirkung hat das ganze?

  • entzündungshemmend

  • schmerzlindernd

  • abschwellend

  • durchblutungsfördernd

  • gerinnungshemmend

  • lymphflussanregend

 

Der Blutegel saugt in der Regel 30–90 Minuten und fällt anschließend selbstständig ab. Die Nachblutung ist ein gewünschter therapeutischer Effekt und kann mehrere Stunden andauern.

Wie funktioniert das genau?

Die Wirkung basiert auf drei Mechanismen:

  1. Blutentzug – Entlastung gestauter Gefäße

  2. Wirkstoffabgabe – gezielte pharmakologische Effekte durch den Egelspeichel

  3. Nachblutung – Verbesserung von Mikrozirkulation und Lymphabfluss

Gerade bei entzündlichen oder stark durchblutungsgestörten Arealen kann dies zu einer deutlichen Schmerzlinderung und schnelleren Heilung beitragen.

Anwendungsgebiete

Hunde und Katzen

  • Arthrose

  • Arthritis

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)

  • Ellenbogendysplasie (ED)

  • Spondylose

  • Bandscheibenproblematiken

  • Sehnen- und Bänderverletzungen

  • Hämatomen

  • Abszessen

  • Wundheilungsstörungen

  • Hot Spots (akute nässende Dermatitis)

  • Analbeutelentzündung

  • Narbenproblemen

Pferde

  • Arthrose

  • Hufrehe

  • Sehnenentzündungen

  • Fesselträgerschäden

  • Spat

  • Hufrollenentzündung

  • Hämatomen

  • Einschüssen

  • schlecht heilenden Wunden

  • Ödemen

  • akuten Entzündungsprozessen

Besonders bei chronischen Gelenkerkrankungen berichten viele Tierhalter von einer deutlichen Verbesserung der Beweglichkeit und Lebensqualität.

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